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HAGIOS Friedenskonzert mit Helge Burggrabe

Musik

HAGIOS Friedenskonzert mit Helge Burggrabe

Das HAGIOS Friedenskonzert ist ein „gesungenes Gebet“, das den inneren Frieden stärken möchte.

 

Hier findet Ihr das vollständige Interview mit Helge Burggrabe.

 

Am 18. April wird der Komponist Helge Burggrabe sein erstes HAGIOS Friedenskonzert in Belgien geben. Dieses Mitsing-Projekt findet in der St. Josef Kirche in Eupen statt und wurde initiiert durch die Kooperation Vikariat Ostbelgien, Ländliche Gilden und Landfrauenverband.

 

Helge Burggrabe, Sie sind Komponist großer Oratorien und laden seit 10 Jahren auch zu HAGIOS Friedenskonzerten ein, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Wie kam es dazu?

Als Komponist erlebe ich Musik, vor allem geistliche Musik, als eine ganz wesentliche Öffnung zum Raum einer größeren Wirklichkeit, der in eine innere Klarheit führen kann. Wie mit meinen geistlichen Werken für Chöre und Orchester möchte ich auch mit den HAGIOS Mitsingkonzerten Zugänge zu diesen Räumen ermöglichen. Denn in diesen turbulenten Zeiten erscheint es mir so wichtig, sich mit vielen gemeinsam zu fokussieren und immer wieder neu an lebensfördernde Quellen anzubinden.

Was bedeutet HAGIOS eigentlich?
Das Wort „Hagios“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „heilig“. In der Anbindung an das ‚Heilige‘ können wir den inneren Frieden und die Zuversicht stärken.

Was kennzeichnet die HAGIOS Gesänge?
Der HAGIOS-Liederzyklus ist ein Fundus von neu komponierten Gesängen, die an klösterliche Traditionen anknüpfen. Sie handeln von einer größeren Wirklichkeit, die wir Gott nennen können. Die Musik ist im positiven Sinne schlicht: Jede und jeder kann sofort mitsingen, denn man lernt übers Hören und findet durch mehrmaliges Wiederholen der ein- bis vierstimmigen Gesänge in eine Form des Gebets.

 

Die HAGIOS Friedenskonzerte finden stets in Kirchenräumen statt. Warum ist Ihnen diese Verortung wichtig?

Schon durch die Architektur sind Kirchen Räume, die uns stärken können, sie sind Räume für Trost, Gebet und innere Ausrichtung. Wenn wir uns in einem solchen „durchbeteten Raum“ treffen, um gemeinsam zu singen und in die Stille zu gehen, entsteht eine großartige Resonanz zwischen dem gebauten Klangraum der Architektur und uns selbst als Instrument. In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf die St. Josef-Kirche in Eupen. Es wird übrigens das erste HAGIOS Friedenskonzert in Belgien sein!

 

Sie integrieren in die Friedenskonzerte auch Texte aus verschiedenen kulturellen Quellen. Welcher Gedanke bewegt Sie dabei?

Die Texte der HAGIOS Gesänge entstammen meist der christlich-jüdischen Tradition. Angereichert durch Impulse, beispielsweise der islamischen Mystik, oder auch durch lyrische Texte, verweisen sie auf einen Raum, den wir Menschen als heilig empfinden können. Dies ist für mich ein universeller Raum jenseits von Dogmen und einengenden Festlegungen, ohne jedoch beliebig zu sein.

Nun finden die HAGIOS Friedenskonzerte in sehr unfriedlichen Zeiten statt …
Gerade jetzt erscheinen mir die gemeinsamen Friedenskonzerte notwendig und sinnvoll! Dabei sollen die HAGIOS Gesänge und Friedenskonzerte keine Einladung zur Weltflucht sein. Vielmehr können sie uns in unserer Anbindung an eine größere Quelle stärken und resilienter für den Alltag machen. In der heutigen Zeit braucht es in meinen Augen dringend solche Möglichkeiten der inneren Stärkung, um in der Zuversicht zu bleiben und sich für Versöhnung und Frieden im eigenen Umfeld einzusetzen.

Nähere Informationen zu Helge Burggrabe: www.burggrabe.de
Nähere Informationen zum HAGIOS Friedensprojekt: www.hagios.net

Das HAGIOS Friedenskonzert findet statt am Samstag, 18. April um 19Uhr30 in der St. Josef Kirche in Eupen (Haasstr. 60)

 

Zur Person:

Helge Burggrabe ist Komponist, Flötist und Seminarleiter und lebt in Fischerhude bei Bremen. Seit seinem Diplomstudium an der Musikhochschule Hamburg in Blockflöte und Komposition initiiert er eigene Konzertreihen mit dem Anliegen, unterschiedliche Kunstrichtungen zu verbinden: Musik mit Lyrik, Live-Malerei, Lichtkunst, Tanz-Performance oder Wasserkunst.

Neben seiner Kompositions- und Konzerttätigkeit leitet Helge Burggrabe seit 1998 zahlreiche Studienwochen und Seminare in Chartres und in anderen Kirchen, Klöstern und Akademien in Deutschland und dem angrenzenden Ausland und veröffentlichte 2006 mit dem Benediktinermönch Anselm Grün das CD/Buch-Projekt Zeiten der Stille (Claudius Verlag) und 2011 mit weiteren Autoren das Buch Chartres – Lauschen mit der Seele (Kösel-Verlag).

 

https://burggrabe.de/portrait/

 

 

 

 

 

 

Das HAGIOS Friedenskonzert ist ein „gesungenes Gebet“, das den inneren Frieden stärken möchte.

Im Wechsel von kontemplativer Stille, gemeinsamen Gesängen, kurzen Texten und Klangimprovisationen verwandelt sich an diesem Abend unter Leitung des Komponisten und Flötisten Helge Burggrabe die St. Josef Kirche Eupen in einen großen transparenten Klangraum.

Gemeinsam gesungen werden kurze Gesänge aus dem „Hagios-Liederzyklus“, die sehr leicht mitzusingen sind. Diese sind lebendig und kraftvoll, sie führen in die Meditation und Stille, sie laden jede und jeden zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen ein. Nicht der perfekte Gesang prägt das Miteinander, sondern die Sehnsucht und die Freude, sich vom „Heiligen“ (griechisch: Hagios) berühren zu lassen und sich auf Wegen des Friedens miteinander zu verbinden und zu stärken.

Ein Angebot der Kooperation Vikariat Ostbelgien, Ländliche Gilden und Landfrauenverband.

Termin: Samstag, 18. April

Beginn: 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

Wo: St. Josef Kirche, Eupen

 

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Auf Spendenbasis

 

HAGIOS.PlakatA4.Eupen

Details

Datum:

18.04.2026

Zeit:
19:30 - 20:30

Veranstalter

Landfrauenverband Ostbelgien VoG
Telefon:

+32 (0)483 67 19 98

E-Mail:

info@lfv.be

Veranstaltungsort

St. Josefskirche Eupen Unterstadt

Haasstr. 60
Eupen, 4700 Belgium

Website: Veranstaltungsort-Website anzeigen
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