
Natur
Danke Anita, für all die geführten Venn-Wanderungen, die wir mit dir erleben durften!
Wir trauern um “unser” Hohes Venn, um all die verlornenen Tiere und Pflanzen, um die Schäden am aktiven Hochmoor.
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- Torfmoose (Sphagnum): Die eigentlichen „Baumeister“ des Hochmoors sterben ab. Da sie maßgeblich für die Wasserspeicherung und das Wachstum verantwortlich sind, verliert das Moor sein Fundament.
- Spezialisten: Seltene Pflanzen wie der fleischfressende Sonnentau, Wollgräser, Moosbeeren und Heidekrautgewächse werden großflächig verbrannt. [1]
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- Verlust von Jahrtausenden alten Schichten: Torf wächst nur etwa einen Millimeter pro Jahr. Brennt der Torfboden metertief ab, wird die organische Arbeit von Jahrtausenden in wenigen Tagen vernichtet. [1, 2]
- Struktureller Einsturz: Durch das Wegbrennen des unterirdischen Torfs entstehen Hohlräume. Der Boden verliert seine Stabilität und bricht ein (Gefahr von unvorhersehbaren Absackungen). [1]
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- Insekten und Spinnentiere: Hochspezialisierte Moorlibellen, Moor-Schmetterlinge und seltene Spinnenarten werden direkt vernichtet.
- Boden- und Nestbrüter: Vögel, die im Moor brüten (z. B. Birkhühner oder Bekassinen), verlieren ihre Gelege und Jungtiere.
- Reptilien und Amphibien: Kreuzottern, Waldeidechsen und Moorfrösche können den schnellen Flammen und der Hitze oft nicht entkommen.
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- Trinkwasser- und Gewässerbelastung: Durch die Asche und die unvollständige Verbrennung werden Nährstoffe (wie Stickstoff und Phosphat) sowie Schadstoffe mobilisiert. Regen wäscht diese in angrenzende Bäche und das Grundwasser aus, was Algenblüten anreizt und die Trinkwasserqualität gefährdet.
- Feinstaub und Rauch: Die Schwelbrände erzeugen wochenlang extrem dichten, giftigen Rauch mit sehr hoher Feinstaubbelastung, der für Mensch und Tier in der gesamten Region gesundheitsgefährdend ist. [1, 2, 3]
Einfach wandern, Schuhe schnüren, Rucksack schultern und los geht’s. Auf einer Strecke von ca. 10 – 12 km entdecken wir das Venn im Spätsommer. Anita Fohn wird uns auf dem Weg zum Noir Flohay mit Wissenswertem über Flora und Fauna aus dem Hochmoor versorgen.
Kosten Mitglied 9 €, Nichtmitglied 15 €
Achtung: Gutes hohes wasserfestes Schuhwerk und Wetter angepasste Kleidung sind Pflicht.
Wanderstöcke können immer hilfreich sein.
Bitte mitbringen: Ausreichend Wasser und ein kleines Picknick für eine Rast am Mittag.
Treffpunkt um 9Uhr30 am Parkplatz Baraque Michel.
Freiwillige Einkehr nach der Wanderung auf eigene Kosten.
P.S.: Hunde sind bei dieser Wanderung nicht erlaubt.
Anmeldung
Details
Datum:
14.09.2026
