
Geschichte und Heimatkunde
Ein Leben geprägt von drei Staatenwechseln – Eine ostbelgische Biografie im 20. Jahrhundert
Als die bewegteste Epoche in der Vergangenheit Ostbelgiens kann zweifellos die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts betrachtet werden. Vor allem die Erfahrungen der 1920er, 1930er und 1940er Jahre haben viele Familien geprägt.
Thema für die regionale Geschichtsschreibung wurde jene Periode – nach längerer „Tabuisierung“ – erst seit den 1990er Jahren.
Anhand einer ostbelgischen Biografie wird versucht, die Folgen der Staatenwechsel von 1920, 1940 und 1945 für die ostbelgische Bevölkerung am Beispiel eines Betroffenen und seines Umfelds zu veranschaulichen. Vorgetragen
wird die Geschichte – ein aufschlussreiches Zeitzeugnis – von einem Sohn des Zeitzeugen, der den Lebenslauf seines Vaters (1908-1991) rekonstruiert hat und auch aus seinen eigenen Erinnerungen aus der Nachkriegszeit berichtet.
Sinn der Veranstaltung soll sein, am Beispiel des Werdegangs einer Person (unter vielen anderen möglichen) einige markante Aspekte unserer komplizierten Geschichte im vorigen Jahrhundert zu veranschaulichen.
Herzliche Einladung zu einer spannenden Reise in eine komplexe Zeit.
Beginn um 19 Uhr
Teilnahmegebühr 10 € (Mitglieder zahlen 7 €)
Aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung gebeten – natürlich ist man auch kurzfristig noch herzlich willkommen!

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Datum:
26.03.2026
