Wenn Gartenfreunde-Frauen unterwegs sind dann ist Petrus mit ihnen. Bei sommerlichen Temperaturen fuhren 29 Landfrauen nach Hasselt, um den japanischen Garten zu erkunden.

Und wer weiß, vielleicht haben noch einige so wie ich Ideen zur Umgestaltung des eigenen Gartens mit nach Hause genommen.

Wir wurden von einer netten Dame herzlich willkommen geheißen und durch die besondere magische Garten-Anlage geführt. Für die gestaltung eines janaischen Gartens benötigt man die Elemente Wasser – Felsen – Moos und Pflanzen.

Wasser symbolisiert Leben und der Mensch kann ohne Wasser nicht leben.

Die Felsen wiederum sind in unterschiedlichen Höhen zu finden. Diese stehen für den Himmel, den Menschen und die Erde.

Von den Pflanzen ist das Moos das wichtigste in einem japanischen Garten. Es lädt uns ein, mit der Erde eins zu sein, sich Zeit und Ruhe zu nehmen. Wenn Stein und Wasser zusammenkommen, findet das Moos die perfekte Harmonie.

Wir dürfen auch nicht die zahlreichen Bäume und Pflanzen vergessen, sie gehören zu einem japanischen Garten dazu. Der Geist ruht in diesen Bäumen.

Ein schöner Ort um eine kurze Zeit zu verweilen, sei es unter einem der vielen Bäumen und Sträuchern oder in der Nähe eines kleinen Strandes, wo jede Menge Koi-Fische uns erfreuen und als Belohnung dafür von uns ihr Futter erhalten.

Wie in jeden japanischen Garten darf das Teehaus und das Zeremonienhaus nicht fehlen. Nach über 2-stündiger Führung und ausführlichen Erklärungen wurden wir mit dem Bus ins Zentrum von Hasselt in die idyllische Altstadt gebracht, wo wir uns zuerst nach so viele Eindrücken und Schönheit stärken mussten, bevor wir die Altstadt erkunden konnten.

Das Modemuseum wurde angesteuert und schnell hatte jede ihr individuelles Libelings-Outfit gefunden, es war für jede Frau etwas dabei und ehrlich gesagt, wann hat man schon die Möglichkeit, Haute Couture gedanklich so nah zu tragen?

Der Begijnhof war ganz schlicht und einfach gehalten, hier ließ es sich gut verweilen. Wir bummelten zum imposanten Rathaus, anscließend zum Jenevermuseum, um das eine oder andere Erfrischungsgetränk zu genießen, dann zum großen Marktplatz und zum Schluss zur Minderbroederskerk, um dort ein Dankesgebet auszusprechen.

Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie hat es richtig gut getan, sich wieder mit Frauen, die man schon ewig nicht mehr gesehen hatte, zu treffen und mit ihnen einen schönen Tag zu verbringen.

Bevor es Richtung Heimat ging, erwartete uns noch ein reichliches Abendessen: Käsekroketten auf einem Salatbett, Putenröllchen mit Fritten und Ratatouille und eine Tasse Kaffee.

Ein schöner Tag ging zu Ende und hinterlässt viele Eindrücke – und auch neue Ideen, um eventuell unseren Garten neu zu gestalten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Personen, die diese Gartentour organisiert und geplant haben und freuen uns heute schon auf das kommende Jahr zur Gartentour.

Maria Hoen – Gruppe Astenet-Walhorn